“Es passiert, wenn keiner zuschaut” – Plakatwerbung, die auf die Blicke der Passanten reagiert – Werbung an der Bushaltestelle von Amnesty International
Seit wir diesen Blog schreiben, fallen uns die mutigen und ungewöhnlichen Kampagnen von Non-Profit Organisationen als aufmerksamkeitsstarke Beispiele für gelungenes Marketing auf. Da könnte sich so mancher Konsumgüter-Hersteller eine sprichwörtliche Scheibe dran abschneiden..
In diesem innovativen Beispiel, weist Amnesty International auf häusliche Gewalt mit dem Claim “It happens, when nobody is watching” hin. Der Clou: eine eye-tracking Kamera regististriert die Blicke der Passanten und verändert das Motiv – von einer Gewaltszene, bei der der Mann zuschlägt, zu einem harmonischen Paarbild. Der Betrachter wird so Teil der Szene und interagiert direkt mit dem Medium.
Die Plakate wurden an City-Lights von Bushaltestellen installiert.
Weitere Beispiele für Hingucker an Bushaltestellen.
Non-Profit Organisationen machen mutiges Marketing.
Auf den Bus warten, sich wie ein Star fühlen und so ein Teil einer Ambient Media Kampagne werden
Während der Grazia Fashionweek wurde der oder die an der Bushaltestelle Sitzende zum Star – entweder im Schminkstuhl oder von Paparazzi gejagt. Wieder ein schönes Beispiel, wie man die Zielgruppe zu einem Teil der Ambient-Media Kampagne werden lassen kann.
Hier weitere Beispiele für die Integration der Zielgruppe in die Kampagne:
Touristen Fotos mal anders – McDonald’s Leuchtreklame am Piccadilly Circus
Playboy Brasilien vermittelt Big Brother Feeling
John liebt Hannah – das ist mal ne Valentinsüberraschung..
Passanten als Hundeflöhe? Werbung für Anti-Floh-Mittel
Betrunken am Steuer ist kriminell – Toilettenwerbung für Taxis





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