Telekom “Chor ohne Grenzen” – Flashmob meets Guerilla Marketing…
Social Media, virales Marketing, Flashmob, Guerilla Marketing Elemente und vielleicht auch ein Stückchen Fake – in der aktuellen Kampagne der Telekom wird alles vereint, was das Herz des hippen Marketeers höher schlagen läßt – und das auf gelungene Art und Weise – ganz klar eine Kampagne mit Gänsehaut-Potenzial.
Als Anlaß nimmt die Aktion das 20-jährige Nicht-mehr-Bestehen des antikapitalischen Schutzwalls: Zeit, Ort und Musik sind passend gewählt – der 09. November 2009, Hauptbahnhof Leipzig (was da wohl die Deutsche Eisenbahnreklame (= Stroeer) an Genehmigungskosten kassiert hat?).
In Flashmob-Manier beginnen 352 Chorsänger Beethovens “Ode an die Freude” zu singen und viele der Passanten stimmen mit ein. Als Höhepunkt betritt der Britains Got Talent Barde Paul Potts den Bahnhofsvorplatz und trällert aus vollem Halse mit.
Die Aktion und der Anlaß passt natürlich auch ausgezeichnet zum Telekom Slogan “Erleben,was verbindet”.
Die betreuende Agentur ist tribal dbb.
Im Moment wird die Flashmob Aktion als Werbespot in der besten Sendezeit geschaltet.
Hier das Making of:
Die Telekom scheint eine Vorliebe für Flashmobs als Kampagnengrundlage zu entwickeln – wir erinnern uns an den Tanz Flashmob in London.
Im Hauptbahnhof Leipzig fand übrigens letztes Jahr schon mal ein Freeze Flashmob statt, nicht ganz so spektakulär wie der “Chor ohne Grenzen” davor aber auch nicht kommerziell.
ähnliche Artikel:
- Der Massentanz – Flashmob Tanz in London
- Bestes Guerilla Marketing 2009
- “Mal wieder Scheiße drauf” – Personalmarketing meets Guerilla Marketing!
- Wohltätigkeitsorganisationen machen mutiges Guerilla Marketing
- Guerilla Marketing bei Regen – Continental Reifen für naße Straßen
Kommentare
Schreibe einen Kommentar


Bitte hier lang