An all die “Kaugummi-auf-die Straße-Spucker”: diese Guerilla Marketing Kampagne richtet sich an Euch
Wer kennt das nicht: Beim ahnungslosen Flanieren durch die Fußgängerzone bleibt kurz der Schuh kleben, und schon hat man sich einen eingefangen: einen Kaugummi am Schuh, der nun mit jedem Schritt eine klebende Spur auf den Bürgersteig hinterläßt.
EXKURS: Die Top 5 übelsten Dinge, in die man in den Innenstädten von deutschen Großstädten so treten kann:
1. Hundescheiße
2. Erbrochenes
3. Kaugummi
4. Essensreste
5. Zigarettenstummel
Zurück zum Thema “Kaugummi am Schuh”. Die Iren scheinen das Problem auch zu kennen – was die Stadt Dublin zu einer aufmerksamkeitsstarken Aktion bewegt hat. Hunderte von Schuhen wurden auf den Bürgersteig geklebt – jeweils mit einer Sprechblase mit der Aufschrift, die die Passanten daran erinnert, dass die Kaugummis in den Mülleimer gehören.
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November 17, 2009 | abgelegt unter Ambient Media / Guerilla Marketing
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Auf diesem Wege möchten wir Ihnen gerne meine neueste Erfindung – den Gumkiller – vorstellen. Dabei handelt es sich um einen speziellen Abfallbehälter für Kaugummis, der die Neuverschmutzung durch Kaugummis nachweislich um bis zum 85% senkt. Einen entsprechenden Erfahrungsbericht von von einem Langzeittest bei Mc Donald´s und viele weitere Informationen haben wir dieser Mail beigefügt.
Der Gumkiller wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickelt. Ziel war es, einen speziellen Abfallbehälter zu schaffen, der dazu auffordert, Kaugummis nicht mehr auf dem Boden, sondern eben in diesem Behälter zu entsorgen. Im Laufe der Entwicklungszeit wurden verschiedene Designs, Farben und Höhen der Behälter getestet. Das finale Design in gelber Farbe (siehe auch Datenblätter im Anhang) ist dann bei Mc Donald´s in Osnabrück getestet worden. Das Ergebnis spricht für sich. Die Neuverschmutzung durch Kaugummis konnte im Eingangsbereich und am Drive-In-Schalter direkt nach Installation von zwei Gumkillern zwischen 65% und 85% reduziert werden. Auch nach 8 Monaten Einsatzzeit werden unsere Abfallbehälter gleichermaßen gut angenommen.
Das Prinzip des Gumkillers basiert lediglich darauf, dass der Mensch durch das Zusammenspiel von Optik und Farbe dazu aufgefordert wird, sein Kaugummi so zu entsorgen wie vorgesehen. Herkömmliche Abfallmöglichkeiten, die optisch absolut in das Umgebungsbild integriert sind (z. B. Edelstahl blank), werden nicht mit der Entsorgung von Kaugummis in Verbindung gebracht. Berücksichtigt man eine Zahl von rund 900 Mio. Euro, die deutschlandweit jährlich für die Reinigung von öffentlichen Flächen aufgebracht werden müssen, würde die o. g. Reduzierung der Neuverschmutzung zu deutlichen Kosteneinsparungen führen.
Ende Oktober 2009 hat unser Unternehmen an der Messe Entsorga in Köln teilgenommen. Wir waren auf einem Innovationsstand des Bundeswirtschaftsministerium vertreten, welches sich an den Kosten beteiligt hat. Der GumKiller befindet sich momentan in der Bewertung für einen Innovationspreis des Bundeswirtschaftsministeriums. Der Zulauf auf diese Messe war für uns, als sehr junges Unternehmen, überwältigend. Viele Städte, Gemeinden, Entsorgungsbetriebe und Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen kamen auf uns zu und bekundeten Ihr Interesse an dem Gumkiller. Darunter waren z. B.:
Flughäfen
Restaurants
Möbelhäuser
Freizeitparks
Stadtverwaltungen
Reinigungsbetriebe
Schulen / Universitäten
Wir würden uns sehr freuen, diesbezüglich schon bald von Ihnen zu hören. Alle wichtigen Unterlagen von Seiten NOKIPA (www.nokipa.de ) erhalten Sie als Anhang zu dieser Mail. Gerne stellen wir Ihnen unser Konzept auch persönlich vor .
Vielen Dank im Voraus!
Martin Nobbe