Der Bauverband Westfalen – Brötchengeber wider Willen

So schafft es ein wohl vielen bislang unbekannter Bauverband auch mal in die Medien: Einfach die Sekretärin feuern, weil sie von den Resten des Chef-Buffets genascht hat. Böse, Böse, Böse: diese gierigen Mitarbeiter heutzutage! Da hatte der Hauptgeschäftsführer Dipl.-Ökonom Hermann S. wohl keine andere Wahl als knallhart durchzugreifen und die Boulettendiebin unverzüglich zu feuern, um den Verband vor weiteren Übergriffen zu schützen.

Mit Unverständnis dürfte er wohl die Reaktion der Medien vernommen haben (und dies ist nur eine kleine Auswahl)
http://www.bild.de/BILD/news/2009/10/07/sekretaerin-gefeuert/nach-34-jahren.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,653717,00.html

Dazu werden die Ergebnisse bei der Google Suche nach “Bauverband Westfalen” von der unschönen Geschichte dominiert.

Die Vorgängerin war ja auch schon 34 Jahre im Unternehmen, irgendwann sieht man sich ja auch mal satt an der Vorzimmerdame. Die Neue ist um einiges frischer (siehe http://www.bauverbaende.de/wir-ueber-uns/team.html) – ob Hauptgeschäftsführer Dipl.-Ökonom Hermann S. bei Ihr ein Auge zudrückt, wenn Sie heimlich eine Frikadelle vertilgt. Wir werden es wohl nie erfahren.

An alle Bauunternehmer in Westfalen: Beim Bauverband Westfalen ist Eure PR Arbeit in guten Händen und viele Clippings garantiert.

Und da hat mir doch gerade die freche Kollegin wieder ein Schokoriegel aus dem Kühlgeschrank geklaut.

Dann räum schon mal Deinen Schreibtisch und RAUS mit Dir!

Jawohl denn “Wir haben hier aber hochsensible Daten zu verarbeiten. Und wenn Sie jemandem nicht mehr vertrauen, macht das kein gutes Gefühl.”
So sieht es nämlich aus Du Schokodiebin, Dir vertraue ich kein Deut mehr.

Ob wohl dann morgen auch alle über rheinformat schreiben?

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Kommentare

11 Kommentare zu “Der Bauverband Westfalen – Brötchengeber wider Willen”

  1. Boulettenkönig am Oktober 7th, 2009 22:54

    So was aber auch – ist dieser Blogbeitrag doch glatt auf Position 4, wenn bei Google nach “Bauverband Westfalen” gesucht wird.

    Los Leute verlinkt alle auf diesen Beitrag, dann schaft er es vielleicht auf Position 1 ! ;)

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  2. Tom am Oktober 8th, 2009 09:02

    Den Link zu diesem Beitrag hast du in meinem Blog bereits gesetzt. Dann erlaube ich mir mal das gleiche zum Beitrag in meinem Blog zum selben Thema: http://www.oxly.de/oxly/?p=2035#comments

    Die Entlassung der Frau aus solchen Gründen ist eine Schweinerei. Den Verantwortlichen sollte man wegen ‘Sittenwidrigkeit’ und einem groben Mangel an sozialem Gewissen aus seinem Amt entlassen. Andererseits kann er die Frau weiterbeschäftigen und muß ihr dann als Buße bis zur Rente jeden Tag ein belegtes Brötchen spendieren.

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  3. Josef Ehses am Oktober 8th, 2009 09:13

    Welche Intelligenz sitzt eigentlich in unsern Wirtschaftskammern? Beim Brötchenzählen behält man noch die Übersicht und man spricht vom Vertrauensverlust wenn ein Brötchen fehlt. Ein Chef der in dieser Form überlegt und handelt hat kein Verhältnis zu Vertrauen und zur Wirtschaftlichkeit und ist sein Geld nicht wert. Die Verantwortlichen der Wirtschaft sollten sich umgehend von solchen “Chefs” trennen. Dieser entfachte Sturm im Wasserglas ist ausgemachter Schwachsinn

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  4. dingo der erste am Oktober 8th, 2009 12:11

    Wenn jener forsche Brötchenhälftenzähler sich ebenso für seine Mitgliedsunternehmen einsetzen wird, dann verschwinden sicher auch in Westfalen blühende Landschaften, denn dann wird wieder gebaut, dass die Schwarte kracht – aber nicht naschen ;-)

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  5. ElNinjo am Oktober 8th, 2009 12:33

    wow, der Bauverband Westfalen macht sogar Merchandising:

    http://www.bauverbaende.de/shop/kampagne-meisterhaft.html

    Ich glaube so ne schicke Basecap bestelle ich mir.
    Bald sicher auch mit der Aufschrift “Ran an die Bouletten” im Shop erhältlich ;)

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  6. Dieter Schürmann am Oktober 8th, 2009 13:59

    Banker und Manager setzen machthungrig und geldgierig leichtfertig Milliarden vor die Wand und erhalten noch eine extrem hohe Abfindung.
    Sekretärinnen verlieren wegen eines hungrig verzehrten Brötchens ihren Job. Wo leben wir eigentlich ? Der Bauverwand Westfalen in Dortmund hat sich den Ehrentitel

    Schlechtester Brötchengeber 2010

    verdient.
    Herzlichen Glückkwunsch !

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  7. Hary Aron am Oktober 12th, 2009 13:19

    Die Habgier in unserem Lande steigt und steigt.
    Jetzt ist es schon soweit, dass man jemand noch
    nicht mal ein Brötchen gönnt von einem gebrauchten Buffet wo schmierige neoliberale Chefs sich dran gelabt haben um die kriminellen Machenschaften zu koperen die u.a. der Herr Josef Ackermann gewissen Leuten vorlebt.
    Diese Land kotzt mich an. Ei zünftiger Diktator sollte endlich mak aufräumen.

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  8. amadeo62 am Oktober 12th, 2009 21:36

    Was für eine Null, was für ein flacher Geist. Ein Freund aus der Baubranche hatte für solche Typen eine treffende Bezeichnung: Flachwichser. Wenn die Mitglieder dieses Verbandes an dem Typ festhalten, sollte man woanders bauen lassen.

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  9. Andre Bose am Oktober 13th, 2009 09:20

    Dieser Möchte-gern Chef sollte schnellstens in die Verbannung geschickt werden! Er hat von Menschenführung nicht auch nur den Hauch einer Bohne mitbekommen! Vielleicht war er ja auch jahrelang hinter ihr her und kam nie zum Zug!!!
    Gute Gelegenheit für einen Racheakt???
    Solche Kotzbrocken in den Führungsetagen sollten achtkantig rausgeschmissen werden! Früher mußten Untergebene sogar zwingend von dem Essen der Herrscher probieren! Nur so waren sie auch sicher, das nichts davon vergiftet war ;-)
    Dem Typen würde ich gerne mal persönlich sagen, das er nicht mehr alle auf’m Zaun hat!!!

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  10. Michael Weckerlin am Oktober 13th, 2009 13:10

    Neues vom Bauverband -
    Cheffe entschuldigt sich:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,654641,00.html

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  11. albert davenschot am Oktober 14th, 2009 22:22

    Gratuliere Chef, jetzt haben sie den Ruf ihres Auftraggebers sogar bis ins Ausland geschädigt. Sie sollten kein Unternehmen mehr führen. Das sie sich entschuldigt haben macht da gar nichts aus. Zu ihnen kann keiner vertrauen haben.

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